RWK - Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG, Dornap-Hahnenfurth
Die RWK - Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG entstanden im Jahr 1887, als sich mehrere Betreiber von Kleingruben zur „Dornap-Angerthaler Actiengesellschaft für Kalkstein und Kalkindustrie“ zusammenschlossen. Bereits ein Jahr später erfolgte die Umbenennung zur RWK. Sie hatte ihren Hauptsitz in Dornap-Hahnenfurth.

In großem Umfang wurden bestehende Steinbrüche aufgekauft. Entsprechend waren die unterschiedlichsten Lokomotiven verschiedenster Spurweiten im Bestand.

Eine Inventurliste aus den frühen 1960er Jahren führt für folgende Standorte Lokomotiven in Schmal- und Normalspur auf:

Standort Lokomotivbestand
Normalsp. 01.01.1961
Schmalspur
Spurweite
Lokomotivbestand
Schmalsp. 01.01.1961
Bemerkung
Dornap 1 Dampflokomotive / 2 Diesellokomotiven 1000 mm 12 Dampf / 1 Diesel Zwei Schmalspurnetze!
(dito) 800 mm 12 Dampflokomotiven / 4 Diesellokomotiven Zwei Schmalspurnetze!
Hönnetal 6 Dampflokomotiven / 3 Diesellokomotiven 750 mm 18 Dampf / 7 Diesel
Gruiten 1 Dampflokomotive / 1 Diesellokomotive kein Schmalspurbetrieb
Letmathe 2 Diesellokomotiven 600 mm 2 Dampflokomotiven / 3 Diesellokomotiven
Heggen 1 Diesellokomotive 630 mm 4 Dampflokomotiven / 2 Diesellokomotiven


Gesamtbestand Dampflokomotiven Diesellokomotiven gesamt Bemerkung
01.01.1961 56 26 82
31.12.1961 44 31 75
31.12.1964 20 34 54 Im Hönnetal noch drei Krupp-Dampfloks im Einsatz

An früheren Steinbrüchen sind bekannt:

Standort Lokomotivbestand Schmalspur
Spurweite
Lokomotivbestand Bemerkung
Aprath 1 Diesellokomotive
Elberfeld zur Zeit keine Daten bekannt
Mecklinghausen zur Zeit keine Daten bekannt
Hofermühle zur Zeit keine Daten bekannt
Neanderthal zur Zeit keine Daten bekannt
Oberhagen zur Zeit keine Daten bekannt
Attendorn zur Zeit keine Daten bekannt
Stolberg zur Zeit keine Daten bekannt
Stromberg zur Zeit keine Daten bekannt

1993: die belgische „Lhoist-Gruppe“ beteiligt sich am Unternehmen
1999: „Lhoist Germany Rheinkalk GmbH“

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