Jugoslawien
Die nach Ende des zweiten Weltkriegs in Jugoslawien verbliebenen KDL 1 Maschinen waren unterschiedlichsten Ursprungs. Da gab es einerseits 10 der 15 im Jahr 1944 direkt an Serbien gelieferten Maschinen 33-001 bis 33-015 sowie die 24 Direktlieferungen an Kroatien, welche die Betriebsnummern 33-016 bis 33-039 erhielten und in den JDŽ Bestand eingereiht wurden, andererseits jene 136 zuvor leihweise von der GTrSO, der Dienststelle des Generals des Transportwesens Südost mit Sitz in Belgrad eingesetzten 52er, die nicht mehr rückgeführt werden konnten. Letztere Maschinen wurden 1946 in 33-041 bis 33-177 umgenummert. Als 33-178 und 33-179 waren zwei Maschinen der DRB Baureihe 50 vorhanden, die bis Anfang 1946 als 33-101 und 33-102 genummert waren. Ob je eine 33-040 existiert hat, ist bis Heute nicht nachgewiesen.

Ergänzt wurde der KDL 1 Bestand im Jahr 1947 durch jene 49 Maschinen, welche von den Sowjets aus Österreich, Bulgarien, Rumänien sowie der Sowjetunion zugeführt wurden und bei der JDŽ als 33-180 bis 33-229 in den Bestand übernommen wurden. 33-181 bis 33-211 und 33-215 bis 33-217 kamen aus Österreich, 33-212 bis 33-214 und 33-218 bis 33-227 aus Bulgarien, 33-228 aus der Sowjetunion sowie 33-229 aus Rumänien. Hinter 33-230 verbarg sich wieder eine DRB 50er.

Die nächste Bestandsvergrößerung fand am am 11. Juli 1952 statt, als man 35 Maschinen von der Deutschen Bundesbahn erwarb und sie kurz darauf als 33-231 bis 33-265 in den Bestand überführte. Zwischen 1963 und 1966 kaufte man in drei Tranchen insgesamt 75 in der Sowjetunion überflüssig gewordene KDL 1 Maschinen, welche als 33-266 bis 33-341 zum Einsatz kamen.

Ebenfalls aus der Sowjetunion kamen jene fünf KDL 1 Maschinen, die 1964 von der Kohlenminengesellschaft Kreka in Tuzla erworben wurden und dort als 33-501 bis 33-505 zum Einsatz kamen. Im Laufe der Jahre erwarb Kreka von der JŽ weitere 33er, die ihre alte Staatsbahnnummer behielten.

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