DR - Übernahme von Privat- und Kleinbahnlokomotiven
In der DDR wurden die Privat- und Kleinbahnen Ende der 1940er Jahre enteignet. Auch wurden aus Militär- und Rüstungsbeständen Lokomotiven in den Staatsbahnbestand übernommen.

Es wurde versucht, die Dampflokomotiven ihrer Bauform nach den entsprechenden Baureihen gemäß des Reichsbahn-Umzeichnungsplans von 1925 zuzuordnen. Sie erhielten aber zur Unterscheidung laufende Betriebsnummern ab 6000. Dieser Nummernkreis war im Umzeichnungsplan von 1925 bei allen betroffenen Baureihen unbesetzt geblieben, so dass er jetzt baureihenübergreifend genutzt werden konnte. Innerhalb der einzelnen Baureihen teilweise weiter gruppiert, um bauartähnliche Fahrzeuge zusammenzufassen.

Insgesamt wurden übernommen

- 486 Dampflokomotiven von Klein- und Privatbahnen
- 2 Reichsbahn-Neubauten
- 77 Dampflokomotiven von sonstigen Vorbesitzern

Von diesen 565 Lokomotiven waren schmalspurig:

- 600 mm: 19 Fahrzeuge
- 750 mm: 51 Fahrzeuge
- 900 mm: 3 Fahrzeuge
- 1000 mm: 43 Fahrzeuge

Quelle: Ebel / Knipping / Quill / Stange: Die "6000er" der Deutschen Reichsbahn, Freiburg, 2001

Nachfolgend werden die normalspurigen Fahrzeuge aufgeführt. Diese Kapitel ist noch im Aufbau (Stand 09/2024).

Bildungsregel der "Ordnungs-Nummer": (50 + Achslast)&(zweistellige Ordnungsnummer, mit "01" bei Nassdampflok und "76" bei Heißdampflok startend). Entsprechend sind belegt:

89 5901 - 03
89 6001 - 34
89 6101 - 68
89 6201 - 40 und 6276 - 82
89 6301 - 10 und 6376
89 6401 - 15 und 6476 - 81
89 6501 und 6576
89 6601 und 6676
90 6401 - 02
91 6176 - 77
91 6276 - 85
91 6301 und 6376
91 6401 - 04 und 6476 - 97
91 6501 und 6576 - 82
91 6676 - 80

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