OSE - Oschersleben-Schöninger Eisenbahn-AG, Oschersleben
Die Oschersleben-Schöninger Eisenbahn-Gesellschaft (OSE) war eine private Eisenbahngesellschaft mit ursprünglichem Verwaltungssitz in Oschersleben (Bode). Sie wurde am 15. Juni 1895 gegründet, um eine rund 24 Kilometer lange, normalspurige Nebenbahnverbindung zwischen Oschersleben (Sachsen-Anhalt) und Schöningen (Niedersachsen) zu errichten und zu betreiben.Gegründet wurde das Unternehmen 1895 unter anderem unter Beteiligung der lokalen Zuckerindustrie und Landwirtschaft. Zum Einsatz kamen beim Oberbau preußische Schienenprofile. Der Güterverkehr startete am 2. November 1899, gefolgt vom Personenverkehr am 20. Dezember 1899.
Die Betriebsführung lag zunächst beim Eisenbahnunternehmer Lenz & Co., später bei der Braunschweig-Schöninger-Eisenbahn AG und ab 1932 bei der Allgemeinen Deutschen Eisenbahnbetriebsgesellschaft. Der Verwaltungssitz wurde 1923 von Oschersleben nach Braunschweig verlegt.
Durch die Ziehung der innerdeutschen Grenze nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Strecke zwischen Hötensleben und Schöningen unterbrochen. Ab 1949 ging die Betriebsführung des in der SBZ verbliebenen Teils auf die Deutschen Reichsbahn über.
Der verbliebene Zugverkehr auf östlicher Seite wurde am 22. Dezember 1969 endgültig eingestellt.
(Text mittels KI zusammengestellt)
Erstausstattung
Die Erstausstattung bestand aus fünf Lokomotiven des Lenz Typ b (baugleich zur pr. T 3).
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2. Besetzung
Die erste Lok mit der Betriebsnummer 4 b verließt schon ein Jahr nach Auslieferung die OSE in Richtung Bergheimer Kreisbahnen. Dafür wurde umgehend Ersatz in Form einer neuen Lokomotive des gleichen Typs beschafft.
Zugänge aus Schlesien
Kurz vor Kriegsende erreichten zwei Flüchtlingszüge aus Schlesien die OSE. Die Lokomotiven verblieben hier und gingen 1949 in den Reichsbahnbestand über.
Geschichte & Hintergründe

