Schmalspur
Die ersten Fahrzeuge wurden mit der sehr ungewöhnlichen Spurweite von 628 mm ausgeliefert; bei späteren Auslieferungen wurde diese mit 630 mm angegeben.1912 wurden auf der Schmalspur mit 630 mm Spurweite 21 Lokomotiven und 400 Waggons eingesetzt. Die hohe Anzahl an Waggons weißt darauf hin, dass diese auch als Zwischenlager benutzt wurden. Bei beendetem Produktionsprozess (z. B. Kokillenguss) wurde das Materials auf die entsprechenden Waggons verladen, auch wenn es nicht sofort weiterverarbeitet werden konnte.
Erste Beschaffungen
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Bestandsliste Schmalspur (628 mm / 630 mm)
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Nummernsystem der VSt-Hüttenwerke Ruhrort-Meiderich
Durch die Zusammenlegung mit dem Nachbarwerk wurden wie bei der Normalspur beide Werkbahnsysteme in ein gemeinsames Nummernschema überführt. Hierbei übernahm man das System der RSW: Die schmalspurigen Lokomotiven erhielten gerade Betreibsnummern; die normalspurigen Fahrzeuge ungerade Betriebsnummern.Ein Teil der Schmalspurfahrzeuge wurde ohne Umzeichnung direkt 1926 außer Dienst gestellt. Die Umzeichnung schützte aber keinesfalls vor kurzfristiger Abstellung; nur die niedrigen Betriebsnummern bis D 54 überlebten die Aumusterungswelle 1926 / 1927. Wie lange die verbliebenen Lokomotiven aber tatsächlich noch im Dienst standen, ist zur Zeit leider noch nicht bekannt.
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