Phoenix AG für Bergbau- und Hüttenbetrieb, Laar (bei Ruhrort)
In den Jahren von 1854 bis 1856 errichtete die Phoenix Eisenwerke in Laar und Kupferdreh. In Laar wurden bis 1856 vier Hochöfen, 52 Puddelöfen und Walzstraßen für Luppen, Stabstahl, Knüppel und Schienen in Betrieb genommen. 1856 wurden 1.600 Mitarbeiter beschäftigt.Der Bahnbetrieb teilte sich in einen einen Normalspurbereich und eine umfangreichen Schmalspurbereich auf. Durch Anklicken auf Normalspur oder Schmalspur kommt man auf die entsprechenden Unterseiten.
Bereich | Spurweite | Betriebsnummern | Beschaffungszeitraum | (Bemerkung) |
Normalspur | 1435 mm | 251 - 265 | 1874 - 1919 | xxx |
Schmalspur | 628 mm / 630 mm | 271 - 292 | 1876 - 1918 | xxx |
1926 ging das Werk in Laar ebenso wie das direkt benachbarte Werk der RSW - Rheinischen Stahlwerke in Duisburg-Ruhrort in die VSt - Vereinigten Stahlwerke AG ein. Die Zusammenlegung der beiden eigenständigen Hüttenwerke zu den Hüttenwerken Ruhrot-Meiderich wurde unter Stilllegung vieler Einzelbetriebe direkt umgesetzt. Dementsprechend wurden zahlreiche Fahrzeuge kurz nach Gründung der VSt ausgemustert.
Die Weltwirtschaftskrise erreichte in den Folgejahren Jahren erst ihren Höhepunkt; auf die zusammengelegte Hütte wirkte sich das in der Form aus, dass es zu einer völligen Betriebseinstellung zwischen 1930 und 1933 kam. Der größte Teil des Eisenbahnfuhrparks wurde in dieser Zeit aufgelöst; nur wenige Fahrzeuge fanden Verwendung bei der Abteilung Eisenbahn und Häfen der August-Thyssen-Hütte, die den normalspurigen Bahnbetrieb im Duisburger Norden im Rahmen der Vereinigten Stahlwerke zu einem unbekannten Zeitpunkt übernahm.