Lieferung
Die Firmen AEG, Hanomag, Henschel, Jung, Krupp und Linke-Hoffmann lieferten zwischen 1919 und 1928 insgesamt 846 Lokomotiven der Baureihe pr. G 8² ab, dazu kamen 1921 noch fünf Maschinen für Oldenburg, die abweichend von der Regelbauart mit Lentz-Ventilsteuerung ausgerüstetet wurden.

Die Rumänischen Staatsbahnen (CFR) erwarben 1921/22 bei Hanomag, Henschel, Jung und Linke-Hoffmann zusätzlich noch 104 Maschinen der Baureihe pr. G 8², 1927- 1935 folgten die Türkischen Staatsbahnen (TCDD). Sie ließen bei NOHAB und Tubize insgesamt 62 Loks bauen, die auf der Konstruktion der pr. G 8² beruhten, dank eines größeren Kessels und etwas größerer Zylinder aber knapp 5 Tonnen schwerer gerieten.

Zu guter Letzt ließ die Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE) bei Linke-Hoffmann acht Loks einer etwas leichteren Spielart der pr. G 8² bauen, die späteren 56 3001 - 3008. Eine von ihnen, die 56 3007, blieb erhalten. Sie wurde 1950 an die Gewerkschaft Carl Alexander verkauft und kam in Baesweiler zum Einsatz. Nach dem Einsatzende im Aachener Kohlerevier erwarb die Deutsche Museums-Eisenbahn GmbH mit Sitz in Darmstadt-Kranichstein die Lok und richtete sie nach kurzzeitigem Einsatz als betriebsfähige Museumslok zum rollfähigen Ausstellungsexponat her. Auch wenn die LBE Lok vom Aussehen her erheblich vom bulligen Eindruck der Ursprungsvariante abweicht, ist wenigstens ein pr. G 8²-Ableger in Deutschland erhalten geblieben

© Copyright 2006 - 20 by dampflokomotivarchiv.de