Concordia Bergbau AG, Oberhausen
Die Concordia Bergbau AG betrieb mehrere Schachtanlagen im Oberhausener Stadtgebiet. Dazu gehörten auch mehrere Kokereien und eine Brikettfabrik. 1968 wurde die Förderung und der Betrieb der Kokereien eingestellt; 1969 folgte die Brikettfabrik. Die Tagesanlagen sind heute mit einem Gewerbegebiet bzw. mit einem Einkaufszentrum überbaut.

In den 1960er Jahren wurde der stark überaltete durch Gebrauchtkäufe ersetzt, die Betriebsnummern in Zweitbesetzung erhielten. Sie standen nur wenige Jahre im Einsatz.

Erstbestand (bis 1906)
Die erste Lokomotive wurde mit dem Namen CONCORDIA ausgeliefert. Vermutlich erhielt sie später die Betriebsnummer 1.
Hohenzollern 671 1893 Victor B-n2t Concordia "CONCORDIA"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 1019 1897 Bismarck a B-n2t Concordia "2"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 1735 1904 Crefeld a C-n2t Concordia "3"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 1919 1906 Crefeld a C-n2t Concordia "4"       Verbleib ist unbekannt

Bestand ab 1908
1908 wurden die ersten beiden D-Kuppler des Hohenzollern-Typs CONCORDIA beschafft und erhielten die Betriebsnummern 3 und 4. Dementsprechend wurden die beiden Maschinen, die bisher die Betriebsnummern 3 und 4 hatten, umgezeichnet. Erstgenannte erhielt nachweislich die Betriebsnummer 8; die ehemalige Nummer 4 erhielt vermutlich (!) die Betriebsnummer 9. Für beide Maschinen ist der genaue Zeitpunkt des Aussscheidens nicht bekannt.

Die Betriebsnummer 1 wurde 1910 durch eine neu beschaffte Hohenzollern Schlägel a zweitbelegt.
Hohenzollern 2466 1910 Schlägel a B-n2t Concordia "1"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 1019 1897 Bismarck a B-n2t Concordia "2"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 2314 1908 Concordia D-n2t Concordia "3"       Fahrzeug wurde verschrottet
Hohenzollern 2319 1908 Concordia D-n2t Concordia "4"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 2730 1911 Concordia D-n2t Concordia "5"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 3472 1917 Schlägel c B-n2t Concordia "6"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 3891 1920 Concordia D-n2t Concordia "7"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 1735 1904 Crefeld a C-n2t Concordia "8"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 1919 1906 Crefeld a C-n2t Concordia "9"       Verbleib ist unbekannt

Weitere Zugänge nach Ende des Zweiten Weltkriegs
1954 und Anfang der 1960er Jahre wurden die Betriebsnummern 10 und 11 erstmalig belegt - mit gebrauchten D-Kupplern.
Hohenzollern 2950 1912 Sieg D-n2t Concordia "10"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 4187 1921 Concordia mod. D-n2t Concordia "11"       Verbleib ist unbekannt

Ersatzbeschaffungen (Zweitbelegungen)
Schon 1949 wurde die Betriebsnummer 9 durch eine neu beschaffte Henschel D 600 zum zweiten Mal belegt.

Ab 1963 wurden einige altbrauchbare Lokomotiven beschafft, um vorhandene Fahrzeuge auszutauschen. Auch deren Betriebsnummern wurden zweit- und drittbelegt. Die gebrauchten Fahrzeuge standen nur sehr kurz im Einsatz.

Die nachfolgende Auflistung nach Betriebsnummern gibt nicht die Reihenfolge der Beschaffung wieder!
Krupp 2434 1941 Hannibal C-h2t Concordia "10"       Verbleib ist unbekannt
Krupp 2435 1941 Hannibal C-h2t Concordia "2"       Verbleib ist unbekannt
Hohenzollern 995 1897 Hohenzollern B-fl Concordia "8"       Verbleib ist unbekannt
Henschel 25168 1949 D 600 D-n2t Concordia "9"       Verbleib ist unbekannt

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